Neues von der Baustelle – Teil 6

Teil 6

Stand 18.3.2018 von Matthias Funk

Von einem erfolgreichem Probenwochenende in der Uckermark zurück gekehrt, betreten wir das Nachbarschaftshaus in der Urbanstraße, um unsere Klaviere wieder in unsere Kellerräume zu räumen. Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen, die aktuell vorherrschenden Zustände im Probensaal zu begutachten. Schon letzten Donnerstag war es uns auf Grund einer Interimslösung vergönnt in der Bibliothek des NHU zu proben. Noch ist alles etwas spartanisch, die Lichtverhältnisse sind nicht ausreichend, Platz muss gesucht und gefunden werden, unsere Flügel sind noch verpackt und eingebaut. Aber es ist schon mal viel wert, an alter Wirkungsstätte arbeiten zu können. Unser Notenarchiv ist erreichbar, es muss nichts mehr großartig umher gekurvt werden und auch der Vorstand kann sich zur Besprechung im Vorstandszimmer einfinden und muss dies nicht mehr zwischen Tür und Angel tun. Von Tag zu Tag kann es jetzt also nur noch besser werden. Zurück zum Saal im NHU: Dieser ist leider immer noch nicht fertig gestellt, das Parkett ist größtenteils verlegt, aber es fehlt noch ein ganzes Stück, wo es jetzt erst mal nicht weiter zu gehen scheint. Um die Arbeiten abschließen zu können, muss der Auftrag wohl neu ausgeschrieben werden. Man munkelt, es würde Mai dabei. Wie man auf den Fotos sieht, ist auch alles noch voll gestellt und auch die Arbeiten am Stuck noch nicht abgeschlossen. Der Kronleuchter hängt nicht an der Decke, wo er sein sollte und auch die Tontechnik ist noch nicht eingebaut, aber das sind dann nur Kleinigkeiten. Betrachtet man die Wände und die Decke, sowie die lichtdurchfluteten Fenster, bekommt man eine ungefähre Vorstellung, wie schön das Endergebnis aussehen könnte. Bleiben wir also noch etwas geduldig und harren der Dinge, die da kommen mögen. Nicht umsonst heißt es: „Alles neu macht der Mai“!

 

 

Teil 5

Stand 30.1.2018 von Matthias Funk

Da unser Schatzmeister regelmäßig die Bauausschußsitzungen im Nachbarschaftshaus Urbanstraße besucht, ist er es, der uns zu den Fortschritten der Bauarbeiten informiert. Von der letzten Sitzung brachte unser Schatzmeister durchaus positive Nachrichten mit. Das Parkett in der Nähstube und dem Kaminzimmer ist fertig in der Bibliothek muss es nur noch trocknen. Die Nähstube wird bereits eingeräumt und dann kommt das Foyer ran. Zum Schluss der Saal, in welchem wir so gerne wieder proben möchten. Ein bisschen müssen wir uns aber noch gedulden. Herr Winter, vom Nachbarschaftshaus, stellte uns in Aussicht, dass wir bereits am 15. März wieder in der Bibliothek proben könnten. Die Bibliothek ist natürlich nicht so groß, wie unser Saal, aber dennoch würden sich unsere Auswärts-Proben damit langsam dem Ende zubewegen. Das klingt schon sehr vielversprechend und wir freuen uns darauf, wieder in unseren heimischen Gefilden proben zu können. Ich sage vielen Dank an die schönen Schnecken aus Teil 3 – es war wohl auch eine Rennschnecke dabei.

Teil 4

Stand 26.1.2018 von Marco Beiße

Gestern wurde mitgeteilt, daß das Parkett doch abgeschliffen werden kann und somit keine
Neu-Ausschreibung erfolgen muß. Dennoch können wir wohl erst im April wieder ins NHU.

Teil 3

Stand 25.1.2018 von Marco Beiße

Gut Ding will Weile haben.
Alles hat seine Zeit.
Auf den man nicht wartet, von dem hält man nichts.
Besser warten auf ein gutes Essen, als sich an einer schlechten Suppe verbrennen.
Wer lange genug warten kann, dem wird endlich alles wohl gethan.
Alles mit Ruhe, sagte der Schuster, und aß die Grütze mit der Ahle.

Der Volksmund hat eine Fülle von Redewendungen auf Lager, um dem Warten etwas Positives abzugewinnen. Und so versuche auch ich, die Vorteile zu sehen, die unser Exil vom NHU bringt:
Ich fahre gern Stadtautobahn und Lankwitz ist toll. Ja, ja, aber das dunkle König Ludwig nach der Probe schmeckt wirklich.

Um es kurz zu machen. Wir rechnen nicht vor April mit einer Rückkehr ins Nachbarschaftshaus. Der Grund: Man diskutiert darüber, ob das Parkett zu dünn ist, um es nochmal abzuschleifen.
Muß es neu verlegt werden, wäre das ein neuer Auftrag und dieser müßte europaweit neu ausgeschrieben werden. Theoretisch könnten wir dann zwar schon zwischendurch ins NHU,
aber dann müßte man 2 mal eine Grundreinigung machen, was vom Aufwand her nicht lohnt. Nichts Genaues weiß man nicht. Und so kann ich nur eines zum Rückkehrtermin sagen:

Es dauert ein halb Jahr länger als die Ewigkeit.

Die Zeit sollte relativ schneller vergehen, wenn man sich mental dem Schweizer annähert.
Als kleine Hilfestellung gibt es hier die besten Schnecken-Bilder:

Teil 2

Stand 28.9.2017 von Karl-Heinz Rogalski

Am 28.9.2017 war ich wieder im Nachbarschaftshaus. Es waren deutliche Fortschritte im Baugeschehen sichtbar. Im großen Saal und in der Veranda wurden die Decken mit einem frischen Farbanstrich versehen. Die Elektroleitungen sind in den Kabelschächten verlegt. Durch den frischen Anstrich wirkt alles viel heller und einladender. Bald werden unsere Stimmen in den Räumen wieder zu hören sein.

 Teil 1

Stand 7.9.2017 von Karl-Heinz Rogalski

Vor unserer wöchentlichen Probe am 7. September 2017  war ich auf der Baustelle im Nachbarschaftshaus. Dort traf ich den Hausmeister und erkundigte mich nach dem Baugeschehen. Er sagte, dass die Bauarbeiten gut voran gingen.
Ich warf einen Blick in den großen Saal und sah, dass die Elektriker zurzeit neue Leitungen verlegen und die Maler dabei sind, dem Saal einen neuen Farbanstrich zu geben.
Offenbar sind alle Handwerker bemüht, die Arbeiten noch in diesem Jahr zu beenden, was uns dann natürlich sehr erfreuen würde – ist doch dann das Provisorium in der Lankwitzer Dreifaltigkeitsgemeinde beendet und wir könnten wieder in unserer gewohnten Umgebung proben!

von Marco Beiße
Um die Zeit bis zu unserer Rückkehr ins Nachbarschaftshaus zu überbrücken, soll an dieser Stelle in Abständen von 1 bis 2 Wochen über den Baufortschritt berichtet werden. Wer also aus unserem Chor Lust und Zeit hat, im NHU vorbeizuschauen und einen kleinen Bericht zu fertigen, der kann dies gerne tun. Sehr gerne auch mit Fotos.
Um doppelte Berichte zu vermeiden, bitten wir nur, sich vorher mit mir und Matthias abzusprechen. Vorab schonmal vielen Dank an alle Baustellen-Reporter und insbesondere an Karl-Heinz, der den Anfang machte.

 

 

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