Das fängt ja gut an…
...das neue Jahr, zumindest für die Berliner Liedertafel 1884 e.V.!
Und womit fängt es an bei der Berliner Liedertafel?: natürlich mit dem Neujahrsansingen und dem traditionell von allen Anwesenden vorgetragenem „das alte ist vergangen, das neue angefangen“. Zwei weitere Lieder des Männerchores folgten, unter Anleitung von Hans-Joachim Lampe aus dem 2. Tenor, der unseren Chorleiter Vincent Jaufmann vertrat. Vielen Dank, Achim!
Nach der Begrüßung durch unseren Vorsitzenden Matthias Funk übernahm Klaus Lehmann die Moderation. Unser ehemaliger Vorsitzender führte äußerst unterhaltsam und souverän durch den Abend. Es gab ein Geburtstagsständchen für die Jubilarin Christa Kornmüller zu ihrem 90. Geburtstag, und es gab auch eine Neuaufnahme im Verein: Anneliese Wundersee ist nun Förderin der Berliner Liedertafel 1884. Herzlichen Glückwunsch! Zuvor erfolgte aber ein musikalischer Beitrag von unserem Sänger im 2. Tenor Christian Deubner. Musikalisch unterstützt wurde er am Bechstein-Flügel von Eunhee Baek. Die in Seoul geborene, hervorragend spielende Pianistin lehrt an der Universität der Künste Berlin. Frau Baek war später sogar so nett die Sänger der BL beim Lied „Die Rose“ (A. McBroom) am Klavier zu begleiten. Herzlichen Dank dafür!
Noch vor dem Abendessen, ausgerichtet von unserem Mitglied und Caterer Sangar (Stichwort „Butterblume“), folgten weitere Solovorträge. Arno Hoffmann gab die Erzählung „Als das neue Jahr etwas Wichtiges vergessen hatte“ zum Besten; Bernd Trappenberg hatte selber ein Gedicht von einem Freund vertont.
Der 2. Teil des Abends begann mit einem Auftritt von unserem Sänger aus dem 1. Bass Dennis Batchelor. „The lion sleeps tonight“ war als Auftakt zum Mitsingen in der Runde gedacht. So wurden gemeinsam weitere Lieder gesungen, u.a. „Wo die Ostseewellen trekken..“ im Hinblick auf die große Reise der Berliner Liedertafel Ende Mai 2026 nach Finnland. Aufgelockert zwischen all dem Singen die Gedichte, die unser außerordentliches Mitglied Harald Böhme in seiner unnachahmlichen Art gekonnt rezitierte. Großer Applaus für ihn!
Tja, alles hat einmal ein Ende, so auch dieser vergnügliche Abend. Klaus Lehmann gab zum Abschied eine Vorschau auf unsere geplanten Vorhaben im Jahre 2026. Mit viel Zuversicht starten wir und hoffen, dass die Leserinnen und Leser uns dabei begleiten werden.
Übrigens mein Lieblingsgedicht zum Jahreswechsel stammt vom Pfarrer Hermann Kappen aus dem Jahre 1883, ein Jahr vor Gründung der Berliner Liedertafel.
Rudolf Göddertz


